Einheitsmedien und Einreiseverbot – Bittet GraSS im Iran um Asyl?

von bgakassel

Wir lernen aus der Geschichte!

Zu Günter Grass ist das wesentliche gesagt worden. Von Henryk M. Broder, Marcel Reich-Ranicki, Frank Schirrmacher, Josef Joffe und in vielen Blogs ist das so genannte Gedicht auseinander genommen worden. In den großen wichtigen Medien stieß Grass auf wenig Gegenliebe.

Bemerkenswert ist aber, dass diese weitgehende Einhelligkeit trotz der Tatsache zu beobachten ist, dass Grass das formuliert hat, was Meinungsforscher als weitgehend konsensfähig in dieser Gesellschaft festgestellt haben. Trotzdem hat Grass, bis auf die Friedensbewegung, die mit “Grass hat Recht” demonstrierte und dem Iran, nur wenige Fürsprecher gefunden.

Offensichtlich hat Grass den Bogen überspannt. Sein Erguss hat die Distinguiertheit der gesellschaftlich konsensfähigen “Israelkritik” befleckt. Sowohl sein formales Versagen als Dichter als auch die Wirklichkeitsverleugnung sind so offensichtlich, dass man meinen könnte, Grass wäre bezahlter Mossadagent, um die “Israelkritik” zu diskreditieren.

Was noch gesagt werden muss: SS-Günni halt’s Maul!

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